Buchmann’s LandSchwein
29.01.2020 10:13
von Genuss-im-Süden.de

 

"Buchmann ist einfach der richtige Partner für mich.“ – Wolfgang Kästle, Einhart

Vom Hof auf den Teller

Das Projekt „Buchmann’s LandSchwein“ ist eine erfolgreiche Partnerschaft aus landwirtschaftlichen Erzeugern, Metzgern, Gastronomen und Großküchen – Tiergerechte Haltung für Premium-Qualität aus Oberschwaben seit 2012 – Immer mehr Großküchen werden Kunden – Nachhaltige Landwirtschaft und Regionalität treffen den Nerv der Zeit.

Fünf Landwirte in Oberschwaben sind auf einem guten Weg: Das Projekt „LandSchwein“ ermöglicht ihnen vorbildliche Tierhaltung in modernen Offenställen. Eine Kooperation mit der Metzgerei Buchmann garantiert ihnen die Wirtschaftlichkeit in Zeiten landwirtschaftlicher Absatzkrisen, auf Jahre hinaus. Jetzt trifft sie zudem genau den Nerv der Zeit: Nachhaltige Landwirtschaft, Tierwohl und Regionalität sind in aller Munde. Positive Qualitäten, die auch immer mehr Großküchen Buchmann’s LandSchwein auf die Karte nehmen lässt, ob Kliniken, Hochschulen oder Firmenkantinen.

Landwirt Manuel Lauer aus Einhart im Ostrachtal hat bereits einen zweiten Maststall gebaut, der Maßstäbe setzt, und damit seine Kapazität verdoppelt. Buchmann’s LandSchwein gibt ihm dazu die planerische Sicherheit und die Freude, Schweinemast auf hohem Niveau betreiben zu können. „Ich bin von dem System überzeugt“, sagt Manuel Lauer. „Abgesehen davon, dass ein Kleinbetrieb wie wir mit nur konventioneller Schweinehaltung keine Chance hätte: Wir wollten keine Schweine für den Export produzieren, sondern aus Überzeugung regional vermarkten.“ Sein direkter Hof-Nachbar Wolfgang Kästle ist nun ebenfalls dabei und hat für Buchmann’s LandSchwein einen nagelneuen Schweinemaststall gebaut. Ein wirtschaftlich wohl durchdachter Schritt: „Buchmann ist nachhaltig und deshalb der richtige Partner für mich“, sagt der junge Landwirtschaftsmeister.

Offene Ställe, Futter aus eigenem Anbau
Vom Hof auf den Teller: Die Idee dazu hatte Ralf Buchmann, Inhaber einer mittelständischen Metzgerei in Grünkraut bei Ravensburg, im Frühjahr 2012. Mit positiver Erfahrung aus dem Regional-Projekt „LandZunge“ und auf der Suche nach einer Premium-Marke nahm Buchmann vor acht Jahren Kontakt zu Landwirten auf, die seine Qualitäts-Idee teilten. Die Voraussetzung für „Buchmanns LandSchwein“: Tiergerechte Aufzucht in offenen Ställen, Gentechnik-freie Fütterung aus möglichst eigenem Anbau und die Nähe zum Schlachthof in der Stadt Mengen, damit den Tieren bis zum Schluss jeder Stress erspart bleibt. Dafür garantiert der Metzger Abnahmezahlen und einen angemessenen Kilopreis, der sich nicht an Marktschwankungen orientiert.

Regio-Marke auf der Speisenkarte
Eine erfolgreiche Partnerschaft für alle, denn die Gastronomen und ihre Gäste in Oberschwaben, am Bodensee und im Allgäu verlangten schon länger nach einer regionalen Premiummarke, wie man es aus Südtirol oder dem Piemont kennt. Der Qualitätsvermerk „vom LandSchwein“ steht mittlerweile auf vielen Speisenkarten hinter Schnitzel, Filet und Wurstsalat. Ralf Buchmann hatte von Beginn der Aktion an ausgesuchte Gastronomen in Oberschwaben, im Allgäu und am Bodensee mit ins Boot geholt. Mit den Bauern eint sie die Achtung von Natur, Qualität und Handwerk. Auch als Koch macht „LandSchwein“ Spaß: Schönes, festes Fleisch, das viel Geschmack und sehr wenig Bratverlust hat. Bei zahlreichen Großküchen kommt das ebenfalls an, auch sie können ihren Gästen damit einen Mehrwert bieten.

Den Nerv der Zeit getroffen
Die „LandSchwein“-Idee hat sich im achten Jahr erfolgreich behauptet. Ralf Buchmann ist froh über die Investitionen der Landwirte in das Premium-Projekt, denn nur so kann er den steigenden Bedarf decken. Das Projekt hat offenbar den Nerv der Zeit getroffen.

Genuss im Süden gratuliert
Das Projekt „LandSchwein“ zeigt einen Lösungsansatz für nachhaltige Fleischproduktion in bäuerlicher Produktionsweise. Mehrere Höfe haben sich zu einer kleinen Kooperationen zusammengeschlossen. Diese sind in der Lage eine garantierte, zuverlässige Menge an Qualitätsfleisch dem Markt zur Verfügung stellen zu können. Dem Verbraucherwunsch nach Tierwohl und Regionalität können die diese Höfe bereits über den gesetzlichen Standard hinaus erfüllen. Den Mehraufwand bekommen sie über einen höheren Verkaufspreis durch die Metzgerei Buchmann erstattet. So erhalten die Bauern derzeit ca. 2,04 Euro für das kg Schweinefleisch. Das sind ca. 20 Cent mehr, als für reine konventionelle Ware. Die Schweine erhalten genfreies Futter und werden nicht prophylaktisch mit Antibiotika behandelt. Biostandards werden jedoch noch nicht erreicht, da derzeit Schweinemast nach Biokriterien nach Aussage von Ralf Buchmann zu teuer ist, bzw. der Verbraucher nicht bereit ist, den notwendigen Preis dafür zu bezahlen. Es ist ein Anfang, der Mut macht und auch die Hoffnung gibt, die Messlatte für hochwertig erzeugtes Qualitätsschweinefleisch aus konventioneller Produktion etwas höher legen zu können. Da sind sich Ralf Buchmann und seine Bauern sicher.

 
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